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Epilog - Morgenland im Film

Film

Veranstaltungsort:Lagerhalle Osnabrück

Uhrzeit:

„Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod“ © Film Faust Film Five
 
Harir Shariatzadeh war schon bei der Geburt des Morgenland Festivals 2005 dabei. Die Sängerin, Pianistin und virtuose Daf-Spielerin führt am Vortag in einem Workshop in die Spielweise der persischen Rahmentrommel ein und wird vor den beiden Filmen ein kurzes Soloprogramm spielen.
 
„Daf“ (2004)
OmEU
von Bahman Ghobadi
Länge: 40 min
 
Der Dokumentarfilm erzählt von Faegh, der mit seinen drei Frauen und elf Kindern in der kurdischen Hochebene nahe der Grenze zum Irak lebt. Alle helfen zusammen, um die traditionelle Trommel Daf herzustellen. Vier der Kinder sind blind. Wenn die Tamburine verkauft sind, sollen mit dem Erlös die Augen des Jüngsten operiert werden. Bahman Ghobadi verzichtet in diesem Film fast vollständig auf das gesprochene Wort, lässt Bilder und Töne zusammenspielen. Der Filmregisseur Ghobadi wurde 1968 im iranischen Kurdistan in der Stadt Baneh geboren, wo sein erster Spielfilm „Zeit der trunkenen Pferde“ spielt. 1993 zog er nach Teheran, um Film zu studieren. Bahman Ghobadi lebt im Exil.
 
 
„Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod“ (2022)
OmU
von Cem Kaya
Länge: 95 min
 
Seit Jahren beschäftigt sich der in Schweinfurt geborene Cem Kaya mit türkischer Popkultur. Sein Dokumentarfilm feiert die Musik der sogenannten türkischen Gastarbeiter:innen und ihrer Nachkommen von den 60er Jahren bis in die Gegenwart. Die Menschen brachten diesen Sound allerdings nicht mit – er wurde hier in Deutschland produziert. Zwischen Fließbandjobs und Rassismus, Heimweh und dem Nachzug der Familie entstand eine Musikszene, die es in dieser Form nur in Deutschland gab. Davon erzählt dieser einmalige Film.
 
 

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