Tarik el Sham - Die Straße nach Damaskus

"Die natürliche Funktion von Straßen ist es, zwei Punkte miteinander zu verbinden, sie haben in erster Linie geographische Bedeutung. Die Punkte an den gegenüberliegenden Enden einer Straße jedoch, können verschiedenste Form und Gestalt haben. 
Diese Performance beleuchtet eine andere Bedeutung der Straße, die Damaskus und Beirut verbindet, indem sie die mentalen, psychologischen und emotionalen Zustände der Reisenden untersucht, die sie auf ihrem Weg erfahren. 
Über Bilder, Klänge, Geräusche, Musik und Traumsequenzen öffnet dieser audiovisuelle Trip ein Fenster zu Momenten, die ein Reisender in Krisenzeiten durchlebt. Er ist eine Einladung an die Zuschauer, sich auf den Beifahrerplatz zu setzen, in den Dialog zu treten, teilzuhaben an einer ungewöhnlichen Reise aus dem Krieg ins Unbekannte, aus dem Vertrauten in das Zwiespältige aus der Verzweiflung in die Hoffnung.“ 
Khalil Younes 

Der Autor und Visual Artist Khalil Younes wurde 1983 in Damaskus geboren, er studierte Experimentalfilm in Boston und Cinematography in Chicago. Seine Arbeiten finden sich in Sammlungen in Europa und den USA, erschienen in Magazinen wie Le Monde oder Natural History Magazine. Zwei seinen Werke wurden vom British National Museum in London erworben. 

Younes ist außerdem Co-Autor verschiedener Publikationen, unter anderem von "Syria Speaks. Art and Culture from the Frontline“. Für das Morgenland Festival Osnabrück gestaltet Khalil Younes das Projekt 'Tarik el Sham', in Zusammenarbeit mit dem syrischen Ney-Virtuosen Moslem Rahal und dem deutschen Jazzpianisten Florian Weber.