Eröffnungskonzert

Zwei fantastische Sängerpersönlichkeiten eröffnen das 13. Morgenland Festival Osnabrück: mit ihrer klaren, warmen Stimme singt Rima Khcheich über Liebe, Religion, Immigration, Revolution und greift damit Themen auf, die derzeit insbesondere die junge arabische Generation bewegen.

Begleitet wird Khcheich von einem vierköpfigen Ensemble hochkarätiger Jazz-Musiker aus den Niederlanden, mit denen sie seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Das Verschmelzen traditioneller arabischer Musik mit ihrer komplexen Rhythmik und charakteristischen Melodieführung mit Harmonien und Improvisation der europäischen Musik, lässt Klanglandschaften entstehen, die mal vertraut, mal fremd aufscheinen, immer jedoch erfüllt sind von Spannung, Sehnsucht, Zuversicht.

Rima Khcheich - Gesang
Maarten Ornstein – Klarinette
Maarten Van Der Grinten – Gitarre
Tony Overwater – Bass
Ruven Ruppik – Perkussion

 

Der libanesische Sänger Rabih Lahoud kam zum Studieren nach Deutschland und belebt seit dem die deutsche Musikwelt. Er gestaltet den zweiten Teil der Eröffnung gemeinsam mit außergewöhnlichen Musikerfreunden: die junge Saxofonistin Anna-Lena Schnabel ist gefeierter „Shooting Star“ der Jazz Szene, den grandiosen Ney-Spieler Moslem Rahal hält nicht nur Jordi Savall für einfach „den besten“ und Jazzpianist Florian Weber ist einer der spannendsten Pianisten seiner Generation. Als Gast tritt der 60-köpfige Projektchor „Salam Syria“ auf, der gemeinsam von Morgenland Festival Osnabrück und Elbphilharmonie gegründet wurde, wo er im März sein umjubeltes Debut gab.

Rabih Lahoud – Gesang
Moslem Rahal - Ney
Anna-Lena Schnabel - Saxofon
Florian Weber - Orgel, Klavier