Masaa

Masaa ist das arabische Wort für Abend, stellvertretend für die Zeit, in der man zusammen kommt, um sich auszutauschen. An diesem Samstagabend spielt die vierköpfige deutsch-libanesische Jazz-Formation, die den Bremer Jazzpreis sowie die beiden großen Weltmusikpreise Förder-RUTH und Creole Publikumspreis ihr Eigen nennen können erstmals in der Lagerhalle. Ausgedehnte Tourneen brachten Masaa neben Deutschland bereits nach Ost-Afrika und den Libanon, drei Alben sind seit ihrer Gründung 2011 entstanden. Die Mitglieder der Band sind klassisch ausgebildete Musiker und teilen die große Leidenschaft für experimentellen Jazz.

Frontmann Rabih Lahoud wurde im Libanon geboren und studierte in Düsseldorf und Rostock Komposition, Klavier sowie klassischen und Jazz-Gesang. Seine improvisierten Gedichte stehen im Zentrum der Musik, die arabische Musik mit zeitgenössischem Jazz verbindet. Als „Improesie“ bezeichnet die Band diesen musikalischen Schöpfungsprozess.

„80 Prozent von dem, was auf der Bühne passiert, ist improvisiert“, sagt Lahoud. Auf ein 100- prozentiges Hörvergnügen dürfen sich die Gäste des Late-Night-Konzertes bereits jetzt freuen.

  • Rabih Lahoud - Gesang
  • Marcus Rust - Trompete
  • Clemens Pötzsch – Klavier
  • Demian Kappenstein - Perkussion