Hass und Hoffnung. Afghanistan. Fotografien von Andy Spyra

Fotografien von Andy Spyra in der Felix Nussbaum Sammlung

„Afghanistan. Persönlicher Sehnsuchtsort und Hölle zugleich. Eine Reise geprägt von Angst und Anspannung, oszillierend zwischen Bewunderung und Beklemmung. Der Wunsch: Afghanistan, wenigstens einen kleinen Teil davon, verstehen, erklären zu können. Eingebettet in eine Sicherheitsinfrastruktur die keine Sicherheit bietet, wo unklar ist, wer Freund ist, wer Feind. Der Versuch, eine Kultur zu verstehen, die so weit entfernt von der eigenen zu sein scheint. Am Ende: Die Erfahrung der Grenzen des eigenen Kulturverständnisses.“
-Andy Spyra

Andy Spyra zählt zu den gefragtesten Fotografen Deutschlands. Er wurde 1984 in Hagen geboren und arbeitet als Freelancer für nationale und internationale Medien. Den renommierten „Getty Images Grant for Editorial Photography“ erhielt er bereits für seine allerersten veröffentlichten Fotos – als erster deutscher Preisträger. Bekannt ist Spyra vor allem für seine Fotografien aus den Krisengebieten Afrikas und des Nahen Ostens. Als Kriegs- oder Krisenfotograf will er dennoch nicht bezeichnet werden. Kämpfe stehen für ihn nicht im Vordergrund: Vielmehr dokumentiert er in seinen Fotografien respektvoll und detailscharf die Menschen, die in diesen Kriegswirren leben. Er zeigt, was der Krieg aus ihnen und ihrer Umgebung macht – und wie sie selbst mit ihrem Schicksal umgehen. 

In Kooperation mit dem Museumsquartier Osnabrück

Die Ausstellung ist bis zum 1.7.2018 zu sehen.