Ensemble Constantinople

Constantinople ist ein Ensemble aus Montréal, das Instrumente der europäischen Alten Musik und des Vorderen Orients zusammenbringt. Gegründet wurde es vor zwanzig Jahren vom iranischen Musiker und Produzenten Kiya Tabassian. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern, die aus Ländern wie Senegal, Iran, Türkei und Indien stammen, jetzt aber alle in Montréal wohnen, widmet er sich mit unermüdlicher Neugier den musikalischen Verbindungen zwischen Ost und West. Dabei bewegen sich die Schwerpunkte je nach Projekt zwischen dem mittelalterlichen Spanien und dem alten Persien, dem Gesang der französischen Troubadours und mexikanischer Barockmusik. 

Nach Osnabrück kommt das Ensemble mit einem außergewöhnlichen Projekt in großer Besetzung: In „Et je reverrai cette ville étrange“ entwickeln sie nichts weniger als den „Klang einer globalen Stadt“ – eine gemeinsame Sprache, gewachsen aus der Vielfalt unterschiedlicher Traditionen. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem deutsch-indischen Komponisten und Musikwissenschaftler Sandeep Bhagwati in Koproduktion mit dem matralab. Es knüpft an ein Werk des musikalischen Weltenwanderers Claude Vivier (1948-83) an und ist eine Mischung aus komponierter und improvisierter Musik, aus vokalen, instrumentalen und elektronischen Klängen: ein Gebilde zwischen Traum und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart.

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