"Das Morgenland Festival Osnabrück setzt neue Standards in der Begegnung zwischen West und Ost."

Stefan Buchen, Qantara.de

 

Das Morgenland Festival Osnabrück widmet sich seit 2005 der faszinierenden Musikkultur des Vorderen Orient, von traditioneller Musik bis zu Avantgarde, Jazz und Rock. Mit dem Schwerpunkt auf einer Region, die als „Orient“ unmittelbar positive wie negative Klischeebilder hervorruft, hat sich das Festival zur Aufgabe gemacht, diesen Bildern ein möglichst authentisches entgegenzusetzen. Das Festival ermöglicht seinem Publikum und seinen Gästen die Begegnung mit dem Anderen als ein komplexes – mal verwandtes, mal inspirierend Fremdes.

Eine ungemein umfangreiche Presseresonanz (BBC, CNN, ARTE, 3Sat, ARD, Spiegel, Stern, FAZ, New York Times, Washington Post, Tehran Times, Hindu Post, Syria Times) sowie jährliche Auslastungszahlen von knapp 100% dokumentieren den besonderen Stellenwert dieses Festivals.

Das Morgenland Festival Osnabrück hat Chor- und Orchesterprojekte in Iran, Irak, Syrien, Jordanien und der Türkei realisiert. 2013 lud es 65 Musiker aus 9 Ländern zu einem mehrtätigen Gastspiel nach Erbil und Sulaimaniya in Kurdistan/Irak. Der erste Auftritt eines westlichen Symphonieorchesters in Iran nach 1979 oder die Iran-Premiere der Bach’schen Johannes-Passion waren weitere Höhepunkte in der Geschichte des Festivals.

Zahlreiche Dokumentarfilme und CDs sind im Umfeld des Festivals entstanden. Auftragskompositionen von Franghiz Alizadeh, Nader Mashayekhi, Saed Haddad, Kinan Azmeh und Nouri Iskander wurden im Rahmen des Festivals uraufgeführt. 2009 entstand das festivaleigene Morgenland Chamber Orchestra, 2012 die Morgenland All Star Band.