Zum zweiten Mal findet das Projekt „Morgenland im Klassenraum“ im Rahmen des Festivals gemeinsam mit der Universität Osnabrück als offiziellem Kooperationspartner statt. Studierende des Institutes für Musikwissenschaft und Musikpädagogik holen das Morgenland nun auch in Osnabrücker Klassenzimmer. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern finden sie Berührungspunkte in der zunächst als fremd empfundenen Musik Kasachstans und organisieren als Höhepunkte Unterrichtsbesuche der Künstlerinnen und Künstler – zum Beispiel von Almas Nugmanov und Togzhan Duisenbekkyzy von der kasachischen Gruppe Khazar.
Die Studierenden lernen in der begleitenden Lehrveranstaltung neben Aspekten zur Kulturgeschichte Kasachstans vor allem die musikalischen Traditionen der Region kennen. Anschließend bereiten sie im Rahmen des Seminars die Unterrichtseinheiten in den Partnerschulen vor, begleiten und dokumentieren die dortigen Besuche der MusikerInnen und beschäftigen sich nicht zuletzt auch praktisch mit dem eigenen Instrument mit der Musik der Region. Das Projekt bietet so einen multidimensionalen Zugang zu einer bis dato unbekannten Musikwelt.
»Es ist ein Sog – wenn man einmal angefangen hat, sich mit dieser faszinierenden Musik zu beschäftigen, möchte man sich immer tiefer versenken«, schwärmt Edin Mujkanović, der das Seminar gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Barth durchführt. Als Musikdidaktikerin ergänzt Barth: »Mich hat die Offenheit der Osnabrücker MusiklehrerInnen sehr gefreut. Obwohl diese Musik auch für sie neu ist, sind sie unserer Einladung gefolgt und haben sich neugierig auf die Musik eingelassen. Das ist ein wichtiger Schritt zu interkultureller Kompetenz!«

Kontakt:
Prof. Dr. Dorothee Barth, Universität Osnabrück
Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
Tel.: +49 541 969-4249
E-Mail: dorothee.barth@uni-osnabrueck.de